Veranstaltungen

Kunstpalast Rimbach

Podium für Kulturvielfalt

 

Vorverkauf:

Buchhandlung Lesezimmer Rimbach Bismarckstr. 17 64668 Rimbach Tel.: 06253 84515

Buchhandlung am Rathaus Fürth Tel.: 06253 3661 Inh. Doris Helferich Hauptstr.16 in 64658 Fürth

 

 

Die nächsten Veranstaltungen des Kunstpalast Rimbach

 

„Cooltour“

 

30.Juni 19:00 Uhr, „Halt die Klappe – wir müssen reden!“ Kabarett mit Frederic Hormuth, ein ehemaliger Schüler aus dem Rimbacher Martin-Luther-Gymnasium und heute überregional bekannter Künstler.

Und am Samstag, dem

1. Juli 20:00 Uhr Musik mit dem Odenwälder Chanty-Chor mit seinem neusten Programm „Rumkumme“ unter der Leitung von Matz Scheid.

 

Und am Sonntag, dem 2.Juli 17:00 Uhr kommen die „Schönen Mannheims“, aus dem nahegelegenen Mannheim mit ihrem neusten Programm „Hormonyoga“.

 

1. „Rimbacher –Salon“ am 11.Juni 2017 17:00 Uhr mit einem Vortrag des Physiotherapeuten Isaak Valentin mit dem Thema „..ich hab Rücken…“, Schmerzen und andere Wehwehchen.

 

5. „Rimbacher –Salon“ am 10.September 2017 17:00 Uhr mit einem Vortrag von Diplom Biologin Marion Jöst über „Permakultur“ - ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Bilder, Exponate und Filmszenen machen deutlich, dass es eine Lebenshaltung ist und sich nicht allein auf den Anbau von eigenem Gemüse begrenzt.

 

6. „Tag der offenen Ateliers" am Sonntag, dem 17. September 2017. Eine fotografische Reise durch Island mit dem Motto von der Mitte in die Ferne mit Jürgen Busse.

 

7. „Rimbacher Salon“ – Musik und Kultur in der Nazi-Zeit am Sonntag, dem 8. Oktober 2017 17:00 Uhr mit Dr. Katja Gesche aus dem benachbarten Mörlenbach, die dieses Thema in ihrer Doktorarbeit erforscht hat. Mit Musik der Ost – und Westjuden mit Michael Valentin und Rainer Greulich.

„Halt die Klappe – wir müssen reden!“

Kabarett von und mit Frederic Hormuth

Manche meinen, Impfungen machen krank und Horst Seehofer macht

einen guten Job. Hormuth meint, es ist eher andersrum. Draußen im Land

tobt der Meinungskampf zwischen Abendlandrettern, Morgenmuffeln,

Veganern, Bio-Burgern, Helikopter-Eltern und Burnout-Opfern. Die, und

noch mehr, packt Hormuth verbal am Schlafittchen und schüttelt sie

durch, bis man über sie lachen kann. Er serviert überraschende

Wahrheiten als knackige Pointen in den Geschmacksrichtungen „bitter“

und „süßsauer“.

Hormuth erzählt, was all das mit Mammuts zu tun hat und mit David

Copperfield. Außerdem klärt er die Frage, warum Leute wählen dürfen,

die schon lange nicht mehr Auto fahren dürfen. Und warum ein Bodyguard

vorm Wahllokal keine Lösung ist.

Zwischendurch haut er abwechselnd in die Tasten oder auf den Buzzer.

Letzteres, um mit seinem akustischen Notaus-Brummer für Ruhe zu

sorgen. Und Ersteres, um mit seinen legendär schmissigen SongOhrwürmern

gleich wieder einzuheizen.

Verbraucherhinweis für Allergiker: Dieser Abend kann Meinung enthalten.

Der Mannheimer Morgen schrieb über das Programm: „Äußerst gelungen…

ein Erlebnis…. es ist wohl die beste Premiere, die er jemals hingelegt

hat. Auch ernsthaft immer lustig… zwanglos, anregend.“

Frederic Hormuth hat Ende der Neunziger bereits mehrere wichtige Preise

gewonnen, unter anderem beim Passauer Scharfrichterbeil, dem Münchner

Kaktus oder dem Schwarzen Schaf vom Niederrhein. 2015 gewann er in

Bayern den seit 20 Jahren vergebenen "Hallertauer Kleinkunstpreis“.

Odenwälder Shanty Chor

 

Nicht nur englisch und deutsch, nein, auch französisch, schwedisch, polnisch, ja sogar arabisch, samoanisch und hawaiianisch erklingen die maritimen Lieder des Odenwälder Shantychors.

Fast wie beim Turmbau zu Babel durchmischen sich die Sprachen der Welt, wenn die traditionsreiche Truppe ihre musikalische Weltreise auf die Planken regionaler Bühnen bringt. Oder muss es Turmbau zu Babbel heißen? Schließlich ist das Ourrewellerische eine Weltsprache, einst vielleicht gar überall gesprochen, gebabbelt besser gesagt.

Der Chor hat die mehrfachen Weltumsegelungen des Odenwälder Seefahrers Schann Scheid noch einmal genau unter die Lupe genommen und folgt den Spuren des Helden der sieben Weltmeere aus Fränkisch-Crumbach über alle Sprachgrenzen hinweg. „Rumkumme“ ist Schann Scheid, auf einem runden Erdball, der doch Ecken und Enden aufweist.

Nach einem Jahr kreativer Pause im privaten Trockendock meldet sich der Odenwälder Shantychor mit einem kleinen Tourprogramm zurück, das die beeindruckende sprachliche Vielfalt seines Repertoires in den Mittelpunkt stellt. Der sich daraus ergebende Griff ins Lied- und Geschichtenarchiv verspricht viel Spaß, musikalischen Genuss und den üblich schrägen Blick auf Weltbewohner und Weltgeschichte. So ist der Programmtitel durchaus auch als Aufforderung zu verstehen: „Rumkumme!“

 

Schöne Mannheims "Hormonyoga"

Viel hat sich getan, seit die Schönen Mannheims im Frühjahr 2011 aufbrachen,

um mit ihrem Musik-Kabarett-Programm "Hormonyoga" die hiesige

Kulturlandschaft zu erobern. Wo sie auch auftraten zwischen München und Kiel,

zwischen Köln und Bayreuth, sie hinterließen volle Häuser und ein begeistertes

Publikum.

Im Frühjahr 2014 haben die Schönen Mannheims ihr zweites Musik-Kabarett Programm "Ungebremst" herausgebracht – und begeistern seither nicht nur

auf den renommiertesten Bühnen der Nation, sondern immer öfter auch in

Funk und Fernsehen:

Der SWR drehte bereits ein Portrait über das fröhliche Quartett, der Berliner

Radiosender "Multicult" widmete ihnen eine komplette Sendung, und eine der

bekanntesten Kabarettistinnen des Landes, Gerburg Jahnke ("Missfits"), lud sie

im September 2013 in ihre WDR-Sendung "Ladies Night".

Es folgte der "Zungenschlag" auf SWR2, sie saßen mit Kim Fisher auf deren

nagelneuer "Comedycouch" (SWR-Fernsehen), und wirbelten das legendäre

"Studio Brettl" (SWR2) gehörig durcheinander.

Ganz nebenbei gaben sie im Herbst 2014 noch zwei umjubelte Konzerte in

Südafrika!

Die Schönen - das sind die Sängerinnen und Schauspielerinnen Anna Krämer

und Susanne Back, sowie Operndiva Smaida Platais. Am Klavier: Stefanie Titus

- virtuos, einfühlsam und nervenstark. Sie als Begleitung zu bezeichnen,

verbittet sich von selbst: Stets nachsichtig lächelnd ist sie die Meisterin der

trockenen Kommentare, die die Kolleginnen sanft auf den Boden der Tatsachen

zurückholt.

Mit Eigenkompositionen, Songs und Chansons von den Andrew Sisters, Max

Raabe und Patricia Kaas, von Paolo Conte bis hin zu Kurt Weill singt sich das

weibliche Ensemble durch die Welt kleiner Wehwehchen und großer

Lebenslügen, balanciert dabei gekonnt zwischen dezenter Mannemer Gosch

und edlem Hochdeutsch. Ob deutsch, schwedisch, französisch oder italienisch,

keine Sprache und kein Genre sind vor ihnen sicher. Wobei die Mischung aus

musikalisch exzellenter Sangeskunst gepaart mit szenisch-komödiantischen

Einlagen die Zuschauer regelmäßig zu wahren Begeisterungsstürmen hinreisst.

Und obwohl die vier Künstlerinnen singend und spielend die Befindlichkeiten

der modernen Frau in ihren besten Jahren erforschen, obwohl sie dem

Publikum frech den "Hormonspiegel" vorhalten, ist es doch kein Programm, das

auf eine rein weibliche Zuhörerschaft zielt: "Ich fühle mich als Mann nun auch

therapiert", so kommentierte bislang so mancher Herr die geistreiche

Darbietung geballter Frauenpower.

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